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2026 Highlights

Lackieren im Takt der Spritzgießmaschine 

Neuester Pressebericht: Darum lackiert Varioplast Kunststoffteile inline 

Auf den ersten Blick betreibt man bei der Varioplast Konrad Däbritz GmbH in Ötisheim eine klassische Lackieranlage mit rund 30 Spritzgießmaschinen. Die Besonderheit: Hier erfolgt automatisiert und vollautomatisiert direkt an der Maschine mit Minieren, Lackieren, Trocknen. Dabei kommt ein eigens ausgedachtes Oberflächensystem zum Einsatz. So werden aus einfachen Kunststoffteilen gespritzte, sondern einzeln lackierte.

 

 

VON SIMONE FISCHER

Bis ins Jahr 2010 wurde in Ötisheim klassisch lackiert. „Das heißt, die Kunststoffteile wurden in der Spritzgießmaschine produziert und kamen in Gitterboxen. Die mussten dann irgendwo hingestellt werden, die Ausrüstung erfolgte später, die Teile wurden vorbereitet und die Weiterbearbeitung mit der Lackierung erfolgte zu einem anderen Zeitpunkt. Deshalb wurden die Prozesse mehr und mehr optimiert, sodass es zur Entwicklung der Inline-Lackierung der Kunststoffteile kam“, erklärt Michael Däbritz, der zusammen mit seinem Vater das mittelständische Familienunternehmen in dritter Generation führt.

„Wir haben die Idee gehabt, die Lackiererei so zu gestalten, dass wir die Kunststoffteile direkt aus der Maschine nehmen und die Lackierung in den Produktionsablauf integrieren. Unser Fokus liegt nicht auf Lackieren und Trocknen, sondern auf der Teilelackierung mit höchster Prozesssicherheit“, betont Däbritz.

Auf einer Fläche von 7000 Quadratmetern produziert das Unternehmen rund 150 Millionen Kunststoffteile pro Jahr. Die Bandbreite reicht von technischen Kunststoffteilen bis hin zu lackierten Bauteilen für unterschiedliche Branchen.

Die Lackieranlagen sind direkt an die Spritzgießmaschinen angebunden. Der Roboter entnimmt die Teile aus der Maschine und übergibt sie an die nachfolgenden Prozessschritte. Die Teile werden dabei nicht zwischengelagert, sondern unmittelbar weiterverarbeitet.

Frische Teile werden mit verschiedenen Lackierverfahren beschichtet. Das können sowohl einzelne Spritzlackierungen als auch mehrstufige Prozesse sein. Anschließend erfolgt die Trocknung. Der gesamte Prozess ist so ausgelegt, dass die Teile am Ende der Linie fertig bearbeitet vorliegen.

Das Unternehmen arbeitet dabei mit unterschiedlichen Lacksystemen. Je nach Kundenanforderung können verschiedene Oberflächen, Farben und Eigenschaften realisiert werden. Eine Herausforderung besteht darin, die Prozesse reproduzierbar und stabil zu halten.

Wie der Prozess abläuft

Mitte Februar 2026 wurden zwei weitere Inline-Lackiermaschinen in Betrieb genommen. Auf der neuen Anlage werden Kunststoffteile direkt nach dem Spritzgießen automatisiert lackiert.

Die einzelnen Prozessschritte laufen vollautomatisch ab. Roboter übernehmen die Bauteile, führen sie den jeweiligen Stationen zu und legen sie nach Abschluss des Prozesses wieder ab. Dadurch lassen sich kurze Wege und gleichbleibende Prozessbedingungen realisieren.

Die Lackieranlage ist dabei auf die jeweiligen Bauteile und Kundenanforderungen abgestimmt. Verschiedene Lacke und Beschichtungen können verarbeitet werden. Die Prozessparameter werden überwacht und dokumentiert.

Prozesswissen wurde aufgebaut

Die Verarbeitung der Prozessschritte, die Anlagensteuerung und die Automatisierung erfolgt in enger Abstimmung zwischen den Mitarbeitern und den Maschinenherstellern. Das Unternehmen hat sich über die vergangenen Jahre umfangreiches Know-how aufgebaut.

Durch die direkte Integration der Lackierung in den Produktionsprozess entfallen zusätzliche Transport- und Lagerwege. Gleichzeitig können Fehlerquellen reduziert und die Qualität stabil gehalten werden.

Was sind die nächsten Schritte?

Das Unternehmen wird über den Einsatz von fahrerlosen Transportsystemen nachdenken. „Das nächste Projekt, das wir umsetzen wollen, ist eine neue Logistiklösung innerhalb der Produktion“, erklärt Däbritz.

Aktuell werden Kanban-Systeme und verschiedene Logistikprozesse geprüft. Ziel ist es, den Materialfluss weiter zu automatisieren und die Produktionsabläufe effizienter zu gestalten.

Dabei spielen auch Themen wie Energieeffizienz und Nachhaltigkeit eine wichtige Rolle. Das Unternehmen möchte seine Prozesse weiter optimieren und gleichzeitig Ressourcen schonen.

Diese Energieträger sind im Einsatz

Das Unternehmen ist seit 2024 unabhängig von fossilen Energieträgern. Genutzt wird die Abwärme der Maschinen, die über Wärmepumpen weiterverwendet wird.

Über eine Photovoltaikanlage mit 600 kWp Leistung werden rund 70 Prozent des Strombedarfs selbst erzeugt. Zusätzlich investiert das Unternehmen in weitere Maßnahmen zur Energieeinsparung.

„Wir versuchen, möglichst viel Energie selbst zu erzeugen und vorhandene Energie sinnvoll weiterzuverwenden“, erklärt Däbritz. Dazu gehört unter anderem die Nutzung der Abwärme aus den Produktionsanlagen.

Bildunterschrift Hauptbild

Michael und Pierre Däbritz (rechts) sind federführend für Kunststoffteile und setzen beim Lackieren von Kunststoffkomponenten auf das Inline-Lackieren direkt nach dem Spritzgießen der Bauteile.

Bildunterschrift zweites Bild

Ein weiterer Handlingsroboter führt das Beschichten der Lackieranlage sowie des Trockners zuverlässig aus.

Zum Netzwerken

Varioplast Konrad Däbritz GmbH, Ötisheim
Telefon: +49 7041 959-0
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.
www.varioplast.de

 

2026 Highlights

KPA 2026: Varioplast auf der Kunststoff Produkte Aktuell in Bad Salzuflen

Vom 09.–11. Juni 2026 öffnet die KPA – Kunststoff Produkte Aktuell in Bad Salzuflen ihre Tore, und wir freuen uns, in diesem Jahr dabei zu sein! Auf der KPA erwartet Sie die ganze Bandbreite moderner Kunststoffverarbeitung sowie wegweisender Materiallösungen – parallel zur KUTENO.
Unser Team vor Ort freut sich darauf, mit Ihnen ins Gespräch zu kommen und Ihnen spannende Neuheiten und Lösungen aus den Bereichen Kunststoffspritzguss, Oberflächenveredelung und Baugruppenmontage zu präsentieren.

Die KPA bietet nicht nur einen kompakten Überblick über die vielfältigen Möglichkeiten der Kunststoffverarbeitung, sondern auch eine familiäre Atmosphäre, die ideale Bedingungen für Networking schafft. Gratis Snacks, Getränke und kostenloses Parken runden das Messeerlebnis ab.

Wir freuen uns darauf, Sie persönlich an unserem Messestand 21-B28 zu begrüßen!

Weitere Informationen zur Messe finden Sie auf der KPA-Webseite: www.kpa-messe.de

Termin: Dienstag, 09. Juni bis Donnerstag, 11. Juni 2026
Ort: Messezentrum Bad Salzuflen
Halle: 21
Stand: 21-B28

 


 

2025 Highlights

Erfolgreicher Auftritt beim 22. MAHLE Lauf in Mühlacker

Am 17. Mai 2025 nahm unser Unternehmen mit 17 motivierten Läuferinnen und Läufern am traditionellen MAHLE Lauf in Mühlacker teil.

Bei bestem Laufwetter und toller Stimmung erreichten alle das Ziel und trugen zur neuen Teilnehmerrekordzahl bei. Wir sind stolz auf das sportliche Engagement unseres Teams!


 

2025 Highlights

"TraFoNetz Connect"-Veranstaltung gibt Einblick, wie ein Unternehmen im Nordschwarzwald mit Automatisierung neue Wege geht

Nachrichten aus Region meets Business

Webseite: regionimblick.de


 

2024 Highlights

Artikel: "Varioplast-Chef berichtet dem Landrat live aus China"

Zeitung: Mühlacker Tagblatt


 

2024 Highlights

Varioplast hat das Hybridverfahren Varioblend zur Fakuma 2024 weiterentwickelt

Artikel: "Weiterentwickeltes Hybridverfahren für das Kunststoffrecycling"

Zeitschrift: Plastverarbeiter - Automation - Fakuma 2024 - Fakuma: Was gibt es Neues im Bereich der Produktionstechnik?


 

2024 Highlights

Artikel "Von der Astrophysik zur Kunststofftechnik" wurde auf plastverarbeiter.de veröffentlicht

Zeitschrift: Plastverarbeiter - Von der Astrophysik zur Kunststofftechnik


 

2023 Highlights

Artikel "Effiziente Prozessvernetzung schont Ressourcen" wurde auf plastverarbeiter.de veröffentlicht

Zeitschrift: Plastverarbeiter - Effiziente Prozessvernetzung schont Ressourcen


 

2023 Highlights

Benefizkonzert wird zum Riesenerfolg

500 Besucherinnen und Besucher folgen der Einladung des Lions Club Mühlacker in die nagelneue Lagerhalle der Ötisheimer Firma Varioplast
und erleben bei einer stimmungsvollen Veranstaltung zugunsten der Erdbebenopfer in der Türkei und Syrien „Musik & Lyrik in der Fabrik“.


 

2022 Highlights

Varioplast hat den schwarzen Löwen 2022 in der Kategorie Nachhaltigkeit gewonnen.

Bedanken möchten wir uns bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die uns auf diesem Weg begleitet haben und weiterhin begleiten.

 

Mit diesem Preis beweisen wir:
Die Innovation geht bei uns im Haus Hand in Hand mit der Nachhaltigkeit!

Mehr zu diesem Thema findest du hier:


 

2021 Highlights

Folgende Artikel über Varioplast sind aktuell in verschiedenen Fachzeitschriften erschienen

kunststoffe-de logo

Zeitschrift: Kunststoffe - Ressourcenschonung durch Prozessvernetzung

kunststoffe-international logo

Zeitschrift: Kunststoffe international - Resource Conservation with Networked Process

k-profi logo

Zeitschrift: K-Profi - Richtung Klimaneutralität ohne CO2-Zertifikate

logo_plastverarbeiter

Zeitschrift: Plastverarbeiter - Ressourcenschonung durch Prozessvernetzung


 

2019 Highlights

Varioplast präsentiert Turbotherm auf der Moulding Expo

Moulding Expo Internationale Fachmesse für Werkzeug-, Modell- und Formenbau in Stuttgart

 

Am 21. - 24. Mai 2019 findet die Moulding Expo auf der Messe Stuttgart statt. Wir präsentieren VARIOTHERMIE 4.0 TURBOTHERM® wirtschaftliche Variothermie.

Kommen Sie uns besuchen: Halle 5, Stand 5D01


 

2018 Highlights

Varioplast unterstützt Allianz für Entwicklung und Klima

BMZ Startet Allianz für Entwicklung und Klima

Varioplast unterstützt die Initiative des Bundesministeriums für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ).

Ziel der Allianz ist es, Unternehmen und Organisationen zu erleichtern, freiwillig, energisch und wirksam CO2-Kompensationsprojekte in Entwicklungsländern – zum Beispiel Biogas-Anlagen, Windkraft, Solarenergie oder Aufforstung – zu finanzieren und dadurch die eigene CO2-Bilanz klimaneutral zu gestalten.

Bislang beteiligen sich 80 deutsche Unternehmen und Verbände an der Initiative.


 

2018 Highlights

Hygiene auf der Straße und im OP-Saal

Hoher Besuch aus Masasi: Rekordspende für den Enzkreis-Partnerschaftsverein

 


 

2018 Highlights

Variothermie aus dem Druckluftnetz

Die Fachzeitschrift - Kunststoffe - berichtet über das Variothermie-Modul TURBOTHERM von Varioplast.

Varioplast hat ein dynamisches Temperierverfahren entwickelt, das ohne jegliche Änderung der Spritzgießform auch nachträglich eingesetzt werden kann


 

2016 Highlights

TURBOTHERM®

Die wirtschaftliche Lösung für Variothermie…

In Kooperation mit der Hochschule Pforzheim, und nach 4 Jahren Entwicklungszeit, haben wir ein neues energie- und kostensparendes Verfahren zur gezielten Erwärmung von Spritzgusskavitäten an kritischen Stellen zur Serienreife gebracht.

 

Eine patentierte Kombination aus turbulenter Luftströmung, hochwirksamen 3D-gedruckten und formteilspezifischen Heizdüsen, Luftbeschleunigung nach dem Venturiprinzip und Wärmerückführglocke ermöglicht höchste Wirtschaftlichkeit im Bereich der variothermen Prozessführung beim Kunststoffspritzguß.

TURBOTHERM® wird ab Januar 2018 verfügbar sein.


 

2016 Highlights

Fakuma Zeitungsartikel über TURBOTHERM®

TURBOTHERM® wird ab Januar 2018 verfügbar sein.


 

2016 Highlights

Klassik zwischen Kartons und Paletten

Lions Club Mühlacker und das Sinfonietta-Ensemble unterstützen Klinik in Tansania


 

2016 Highlights

Freie Fahrt für Cr6-freie Oberflächen

Beschichten und Verchromen

Fachzeitschrift PLASTVERARBEITER


 

2016 Highlights

Mit Inline-Prozessen Kosten senken und die Qualität verbessern

Wie Varioplast Prozessschritte reduziert und gleichzeitig die First-Run-Quote verbessert

Die Varioplast Konrad Däbritz GmbH haben einen Artikel in der besser lackieren Zeitschrift veröffentlicht.


 

2015 Highlights

VARIOPLAST® IST FINALIST BEIM GREEN AWARD 2015

Der besser lackieren. Green Award ist im deutschsprachigen Raum der einzige Benchmark-Wettbewerb der industriellen Lackiertechnik, der technologisch führendes Know-how praxisnah und vergleichend bewertet und auf einem abschließenden Fachevent mit Preisverleihung die herausragenden Best-Practice-Lösungen für diese Technologie präsentiert.

Die Varioplast Konrad Däbritz GmbH wurde als Finalist für den Green Award 2015 nominiert.

 

Dies beweist, dass wir mit unseren selbst entwickelten Lackierprozessen

-INSTANTCOAT®/INSTANTCOAT® plus -,

die in einer vollautomatisierten Prozesskette Kunststoffteile spritzgießen, lackieren, trocknen, lasern und verpacken, im Wettbewerb einen herausragenden Namen haben.


 

2015 Highlights

Varioplast® gründet Tochterfirma in Hongkong

Die Herstellung von Spritzgießformen aus China wird vor Ort durch festangestellte Mitarbeiter unserer Tochterfirma VARIOPLAST CO. (HK) Ltd betreut. Die einheimischen Kollegen unterstützen und kontrollieren unsere chinesischen Formenbaupartner, welche hauptsächlich im Perlflußdelta angesiedelt sind.

 

Von der Anfrage über die Konstruktion-, Fertigungs- und Abmusterungsphase bis hin zur Verschiffung der Formen sind wir dadurch immer am Puls der dortigen Aktivitäten und gleichzeitig in enger Abstimmung mit unseren Projektleitern in Deutschland bzw. unseren Kunden international. Dadurch können wir zu Weltmarktkonditionen hervorragende Qualität und Liefertreue auch im Formenbau sicherstellen.

 


 

2015 Highlights

Inline-Prozesse Instantcoat® und Instantchrome® erweitert

Varioplast hat seine eigenen Inline-Prozesse INSTANTCOAT® und INSTANTCHROME® um das Abtragslasern erweitert.

Inline-Prozess INSTANTCOAT® Plus Spritzgießen-Lackieren-Lasern-Verpacken.
Sich ständig steigern und weiterentwickeln. Diesem Credo zufolge haben wir den Prozess INSTANTCOAT® um einen Laservorgang ergänzt. Die bereits genannten Vorteile sind auch hier gewährleistet.

Inline-Prozess INSTANTCHROME® Plus Spritzgießen - (- Grundieren -) - PVD Beschichten - Lasern - (- UV Lackieren -) - Verpacken
Analog zu INSTANTCOAT® Plus wird nun auch INSTANTCHROME® um das Abtragslasern ergänzt. Dies bedeutet, dass nun auch Tag-Nacht-Design bei metallisierten Kunststoffteilen sehr wirtschaftlich realisierbar ist.

 


 

2015 Highlights

Weniger Gewicht durch Thermoformen

Varioplast Konrad Däbritz hat seinen Maschinenpark jüngst um eine Plattenformmaschine Illig UA 100g erweitert.

 

Leichtgewicht
Für Michael Däbritz, Geschäftsführer der Varioplast Konrad Däbritz GmbH im schwäbischen Ötisheim, gibt es für das Transportieren und Bevorraten von Kleinteilen keine bessere KLT-Box als die sogenannte Varioboxx. Das liegt nicht nur daran, dass das schwerpunktmäßig als Spritzgießspezialist im Automobilbereich operierende Unternehmen diese Verpackung selbst entwickelt hat und auch selbst herstellt. „Es sind schlicht die Fakten, mit denen sich unsere Varioboxx von herkömmlichen, klassischen KLT-Boxen absetzt. Sie ist deutlich leichter, dadurch umweltfreundlicher und kostengünstiger – und der Inhalt wird durch die Transparenz auf einen Blick erfasst", sagt Däbritz. Hergestellt werden die Komponenten der Varioboxx in zwei getrennten Verfahren. Die offene, nur aus Rahmen und Rippen bestehende Trägerbox, die für die geforderte Stabilität sorgt, wird als Standardteil spritzgegossen; die darin einsetzbaren transparenten und individuell gestaltbaren Inlays zur Teileaufnahme und der staubdicht abschließende Deckel entstehen durch Thermoformen.


 

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